Mosten leicht gemacht

So wird gesunder Saft schnell und einfach selbst gemacht!

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Nichts schmeckt besser als Saft oder Most aus dem eigenen Garten. © iStock
Wenn sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt beginnt der goldene Herbst. Äpfel und Birnen sind reif und warten auf ihre Ernte. Genau die richtige Zeit, um das eigene Obst zu Most zu verarbeiten.

Beim Mosten haben der Reifegrad und die Sorte der Äpfel einen wesentlichen Einfluss auf den Geschmack. Hierfür eignen sich säuerliche und gut ausgereifte Äpfel am besten. Werden die Apfelsorten gemischt ergibt sich ein ausgeglichen süßer Geschmack.

Das Obst sollten Sie von Schmutz und Blättern befreien und faulige Früchte aussortieren. Danach werden die ganzen Äpfel gemahlen damit eine pressfähige Maische entsteht, diese wird anschließend in eine Presse gegeben und ausgepresst. Der gewonnene Saft wird durch ein Sieb gegossen und schonend auf 78 °C erhitzt und haltbar gemacht. Den Saft in ausgekochte Flaschen oder in ein gereinigtes Fass abfüllen. Das Fass sollte nie ganz gefüllt werden, da der Most einen Gärraum von 5 bis 10 Prozent des Fassvolumens benötigt. Die Gärtemperatur darf nicht unter 10 °C absinken. Optimal ist eine Vergärung über 15 °C und eine Lagerung unter 10 °C.

BayWa Expertentipp von Helga Gruber:

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„Verwenden Sie für Ihren Saft oder Most nur vollreifes Obst ohne faulige Stellen.“

Helga Gruber
BayWa Lauterach

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