Frühsaat - Chili und Paprika wollen jetzt in die Erde

Der Frühling kommt bestimmt – die Vorfreude ist jetzt schon da: Es steht eine tolle Ernte bevor, auch mit seltenen und raren Bio-Samen von IMMERGRÜN.

Auf der Fenterbank

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Im Februar können die Samenkörner von Paprika und Chili in die Erde. Diese beiden Nachtschattengewächse verlangen relativ hohe Keimtemperaturen von etwa 25 °C. Am besten  erreichen Sie hohe Temperaturen in einem Zimmergewächshaus. Im Gewächshaus wird die sogenannte „gespannte Luft“, dies ist eine Pflanzenumgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit, gut erreicht. Die gespannte Luft verbessert die Keimung.

Im Frostfreien Frühbeet

Wer im Garten ein Frühbeet hat, in welchem der Boden sicher frostfrei bleibt, kann jetzt schon Knollensellerie im Frühbeet anbauen. Kohlsorten wie Rot- und Weißkraut oder Kohlrabi können ebenfalls im frostfreien Frühbeet angebaut werden.
Tipp: Sollten besonders kalte Tage bevor stehen, kann im Frühbeet ein Teelicht angezündet werden, so wärmt sich der Raum schonend auf. Wenn Sie diese Aussaaten dann in den Garten verpflanzen, kann der frei gewordene Platz für Aussaaten von frühen Salaten oder auch Sommerblumen wie z.B. Malven oder Astern verwendet werden.

Die richtige Erde

Zum Aussäen sollte immer spezielle Aussaaterde verwendet werden. Sie ist für die zarten Pflänzchen gut verträglich und mit Nährstoffen in geringer Konzentration angereichert. Vielen Hausgärtnern ist es ein Bedürfnis, besonders für Pflanzen, die später auf dem Teller landen, Bio-Erden zu verwenden. Im BayWa Bau & Gartenmarkt sind selbstverständlich Bio-Erden im Sortiment. Schauen Sie vorbei.

Und nach der Keimung?

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Unser Expertentipp von Helga Gruber (Fachverkäuferin Gartentechnik): Wie viel Zeit die Keimung in Anspruch nimmt, hängt von verschiedenen Faktoren  ab, so etwa von der Pflanzenart und der Qualität des Saatguts. Auch äußere Bedingungen wie die Lichtverhältnisse, die Temperatur und die Wasserversorgung spielen natürlich eine große  Rolle. In jedem  Fall gilt: Sobald die ersten  Blätter ausgebildet sind, müssen die Pflanzen vereinzelt werden. Diesen Vorgang nennt man “pikieren“. Dieser Schritt ist sehr wichtig, denn nur durch eine Vereinzelung wird sichergestellt, dass die Jungpflanzen genügend Nährstoffe erhalten.  Mindestens ebenso wichtig ist die Abhärtung der Pflanzen. Bevor sie endgültig ins Freie ausgepflanzt werden, müssen sie mindestens eine Woche lang täglich für einige Stunden nach draußen gestellt werden. So können sie sich an die niedrigeren Temperaturen und auch an den Wind gewöhnen. Die Auspflanzung ins Gartenbeet erfolgt frühestens nach den Eisheiligen.